Weiße Wiek begrüßt beste deutsche Windsurfer zum DWC Boltenhagen
Beim zweiten Stopp der DWC Meisterschaftsserie an der "Weiße Wiek" in Boltenhagen konnte Gunnar Asmussen aus Flensburg den Sieg im Course Racing einfahren...allerdings leider nicht offiziell!

Gunnar Asmussen beim Start

Weisse Wiek in Boltenhagen
Windsurf-Bilder aus aller Welt
Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde der Deutsche Windsurf Cup (DWC) in Boltenhagen vom 21. bis 23. August nicht an der Seebrücke sondern am neu eröffneten Hotel- und Marinekomplex Weiße Wiek ausgetragen. Nachdem die Rider beim ersten Stopp am Schönberger Strand noch ohne Wind auskommen mussten, gab es diesmal zumindest so viel, dass ein Course Race veranstaltet werden konnte.
Bei Wind zwischen acht und elf Knoten starteten die vierzig Rider ins Race. Die Australierin Allison Shreeve setzte sich gleich beim Start an die Spitze, wurde aber noch vor der Luv-Tonne vom Flensburger Gunnar Asmussen überholt, der sich gleich vom gesamten Fahrerfeld absetzte. Diesen Vorsprung ließ er sich auch bis zur Ziellinie nicht mehr nehmen und konnte den Sieg einfahren. Er verwies Vincent Langer aus Kiel und Johannes Schade aus Edertal auf die Plätze. Nur auf den vierten Platz surfte Topfavorit Bernd Flessner dicht gefolgt von dem Bochumer Denis Standhardt auf Rang fünf. Allison Shreeve ließ die meisten Männer hinter sich und belegte einen sensationellen siebten Platz.
Leider blieben diese Bedingungen nicht bestehen. Mal frischte der Wind auf, dann nahm er wieder ab - eine Geduldsprobe für Fahrer und Zuschauer. Da der Wind während des Rennens sogar unter die erfolrderlichen sieben Knoten rutsche, konnte das Race nur als Fun-Race deklariert werden und so nicht in die offizielle Wertung einfließen. Dies war natürlich eine große Enttäuschung.
Trotzdem zeigten sich Rider, Zuschauer und Veranstalter zufrieden mit der neuen Eventlocation am Hotel- und Marinekomplex Weiße Wiek. Die Teilnehmer des Deutschen Windsurf Cup haben nun noch eine Stand-By Veranstaltung in der Disziplin Wave-Freestyle vor sich, bevor es in die Winterpause geht und die Rückrunde der DWC Meisterschaftsserie im Frühjahr 2010 fortgesetzt wird.
Fotos: Katja Bürgelt







