Jägermeister Wave Riderz – derber Kater auf See
Vlieland, Holland - Was kommt dabei rum, wenn Jägermeister einen Surfevent sponsert? Richtig! Gute Laune, dicke Köpf, schwere Beine und trotz allem großer Sport.

Jägermeister Wave Riderz Sieger Peter Volwater

Am Sonntag pustete endlich der Wind
Vom 5. bis zum 9. November 2008 trafen sich 21 der Besten holländischen Windsurfer zu den Jägermeister Wave Riderz auf der Insel Vlieland, östlich von Texel. Darunter die nationale Cremé de la Cremé: Kevin Mevissen, Martin ten Hoeve, Ben van der Steen, Nikaj Droop, Sander van Baaren, Mike Bossaert and Jeroen Boelema.
Endlich, der Wetterfrosch kündigte für Freitag den lang ersehnten Wind an. Aber der lies sich nicht blicken. Dafür aber die Polizei. In der Folge pustete nicht der Wind durch die Dünen, sondern einige Surfer in Gummi Röhrchen. Alles im Rahmen, die Polizisten hoben den Daumen und zogen von dannen.
Vier Tage ohne erwähnwertes Lüftchen waren verstrichen. Sonntag. Endlich kehrte der Wind zurück. Böig peitschte er die Küste entlang. Der Wettkampftag war gekommen. Mittlerweile hatten sich auch der ehemalige World Cup Surfer Ramses Landmann und Peter Volwater eingeklinkt.
Peter Volwater stand noch voll im Saft. Er hatte nicht vier Tage Hörnertee und dünnes holländisches Bier in den Adern zirkulieren. Im Vollbesitz seiner Kräfte gewann er die Supersession. Zweiter wurde Martin ten Hoeve, der in den ersten zehn Minuten klar führte, aber seine Reserven in den Nächten zuvor aufgebraucht hatte. Das Treppchen komplettierte Nikaj Droop, der holländische Meister im Waveriding.
„Es ist nicht sonderlich fair, gegen die Jungs anzutreten. Ihnen stecken vier harte Tage Party in den Knochen und ich hatte den Eindruck, dass einige auf dem Wasser mehr mit ihrem derben Kater als mit der See zu kämpften“, fasste Volwater seinen Eindruck der Supersession zusammen.
Die Welt ist gerecht - zumindest manchmal. Martin ten Hoeve gewann mit einem Super Tweaked Pushloop den Best Trick Award der Jägermeister Wave Riderz und kam so zu seinen zehn Minuten Ruhm.
Fotos: NIkaj Droop










