
Wakeboard Bag - nie mehr ohne!
Wakeboard-Taschen - auch Wakeboard Bag - sind ein beliebtes Zubehör und vor allem ein praktischer Begleiter auf Kurztrips als auch auf Flugreisen. Dabei ist die primäre Verwendung sicherlich jedem klar, es soll das Wakeboard transportiert werden. Aber welche Möglichkeiten gibt es und worauf sollte man noch achten?

Wakeboard Bag:

Tragetasche

Rolltasche
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Die verschiedenen Taschen-Formen:
Die Schultertasche
Die Schultertasche oder Tragetasche ist die etwas einfachere Form des Wakeboard Bags. Sie bietet grundsätzlich einen Tragegriff und einen abnehmbaren Schultergurt. Hier sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Schultergurt auch gepolstert ist! Dies wird einem sehr schnell gedankt, wenn man im Hochsommer ein paar Meter vom Parkplatz bis zum Lift oder Bootsspot laufen muss.
Ein zusätzliches Fach (Toolfach) und Gurte im Inneren der Wakeboard Bag, um das Wakeboard zu fixieren, sollten heute Standard sein. Ungepolsterte Taschen sind heutzutage fast nicht mehr erhältlich, dennoch kann es ein Kaufentscheid sein. Bedenkt jedoch, dass es dabei nicht nur darum geht die Kanten des Wakeboards zu schützen, sondern auch das Vehikel in dem euer Wakeboard transportiert wird. Ein ständiges Ein- und Ausladen in ein Auto kann bei Unachtsamkeit auch Schäden an diesem verursachen.
Die Rolltasche
Die Wakeboard-Rolltasche oder auch Wakeboard-Trolley ist die etwas komfortablere Form der Wakeboard-Tasche. Sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass an einer Seite zwei Rollen angebracht sind, damit die Tasche gezogen oder geschoben werden kann. Der große Vorteil ist hier, dass man das meiste Gewicht und damit die größte Belastung auf die Rollen übertragen kann. Gerade bei Flugreisen bieten sich dieses Wakeboard Bag an, da man oft weite Wege in Flughäfen oder anderen Örtlichkeiten zurück legen muss.
Diese Taschen sind heutzutage immer gepolstert und Gurte zum Fixieren des Wakeboards sind unabkömmlich. Da man bei Flugreisen oft auf eine Tasche beschränkt ist, sollte das Wakeboard Bag genügend Platz für weitere Utensilien bieten. Ein guter Handgriff bietet den nötigen Komfort beim Ziehen, zusätzliche Seitengriffe dienen dem schnellen und einfachen Anheben der Tasche beim verladen.
Tipps und Tricks
Günstige Wakeboard-Taschen bekommt man ab 79.- € und selbst Profitaschen überschreiten die 200€ Grenze nicht. Man sollte sich selbst im Vorfeld ein paar Gedanken machen, wie das Wakeboard Bag eingesetzt werden soll.
Manche Wakeboard-Taschen bieten Rucksack-Schultergurte. Diese braucht man tatsächlich meist nur, wenn man sich in unwegsamem Gelände bewegen muss oder eine Vielzahl an Stufen zu bewältigen hat.
Für längere Reisen ist es oft sinnvoll ein Ersatzboard mit einzupacken, da bietet ein Zwischenfach oder eine Zwischenschicht oft einen Schutz gegen Verkratzen. Sofern die Tasche hoch genug ist, kann hier auch das Badehandtuch beim Reisen einen guten Schutz bieten und gleichzeitig Gewicht sparen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Wakeboard Bag hoch genug ist, denn die Bindung ist ja auch noch montiert.
Bei Kurztrips ist ein separates Nassfach für Boardshorts, Neopren und Westen ein unheimlicher Vorteil. Die Möglichkeit eine Tasche mit einem Schloss abzusperren bietet Schutz gegen Diebstahl. Auf Flugreisen achtet jedoch darauf, dass beim Security-Check diese Schlösser im Ausland oft gewaltsam geöffnet werden.
Bei Rolltaschen sollten auch Rutschschienen an der Unterseite angebracht sein, denn oft genug muss man über Treppen rauf oder runter oder auf eine Rolltreppe. Außen angebrachte Gurte bieten die Möglichkeit das Wakeboard Bag gut zu verschnüren und eine Vielzahl an kleinen Fächern geben euch mehr Möglichkeiten.
Fazit
Schlussendlich ist die Preisspanne nicht die wichtigste Kaufentscheidung, sondern primär die Art der Verwendung. Macht euch im Vorfeld Gedanken über den Einsatz und entscheidet euch dann für das richtige Wakeboard Bag. Jeder Anbieter hat in der Regel genügend Auswahl.
Text: Ralf Hala














