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20.01.2010

Eisbahn in München - Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft 2010

Der erste Wettbewerb auf der Eisbahn in München - Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft 2010 - endete sensationell mit dem Sieg des 19-jährigen Martin Niefnecker, der im Finale vor dem Kanadier Gabriel Andre und dem Schweizer Reto Mäder gewann. Wegen des großen Zuschauerandrang musste die Polizei das Eventgelände schon eine Stunde vor dem Beginn der Rennen sperren, Tausende Zuschauer mussten kehrt machen...

Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft 2010

Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft 2010

Eisbahn in München by Joerg Mitter

Eisbahn in München by Joerg Mitter

Eisbahn in München by Flo Hagena

Eisbahn in München by Flo Hagena

by Alex Schelbert

by Alex Schelbert

 

Trendsportvideos gibt es hier

100 (nahezu) furchtlose Cracks stürzten sich am Freitagabend auf die Eisbahn in München - zur Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft 2010. Auf Kufen ging es in einen 400 Meter langen Kunsteiskanal, um sich für den Hauptbewerb der ersten Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Für 64 Cracks ging der Traum in Erfüllung. Am Samstag galt es bei Red Bull Crashed Ice 2010 in Vierergruppen Runde für Runde zu überstehen. Sprünge, Steilkurven, Wellen und Schikanen brachten die Cracks aus 23 Nationen auf der 386 Meter langen “Rutschpartie” aus dem Gleichgewicht.

Nach einer zweiwöchigen Aufbauphase wurde das Eis auf der Eisbahn in München für die Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft 2010 am Freitag erstmals auf die Probe gestellt. Neben dutzenden Deutschen Aspiranten, die sich über Qualifikationsausscheidungen (1000 Teilnehmer) für den Showdown in München empfohlen hatten, kämpfte sich die Elite des populären Wintersports durch den Track, welcher an der steilsten Stelle eine Neigung von 30 Prozent vorweisen kann. Die schnellste Zeit sicherte sich Arttu PIHLAINEN (FIN/35,35 Sekunden), der sich mit dem finnischen Nationalteam seit Wochen akribisch auf das erste von zwei zur WM zählenden Rennen (2. Bewerb am 20. März 2010 in Quebec/Canada) vorbereitete.

Unter den geschlagenen Cracks landete auch Norwegens Ski-Held Finn Christian Jagge. Der Slalom-Olympiasieger von 1992 kam auf Kufen nicht über den 71 Rang hinaus: “Ich bin vom Skifahren etwas anderes gewohnt. Dort habe ich ein besseres Gleichgewichtsgefühl. Immerhin haben meine Slalomskier eine Länge von 1,69 Meter. Brutal, wie hart es für mich war.”

Eine Schrecksekunde erlebte der siebenfache Red Bull Crashed Ice Triumphator Jasper Felder (SWE). Der Schwede verletzte sich bereits bei der Streckenbesichtigung und konnte nur “mit angezogener Handbremse” an den Start gehen. Felder: “Hauptsache qualifiziert. Ich bin beim Einfahren falsch gelandet und hab meinen Rücken arg beleidigt. Ob ich starten kann, wird sich erst am Samstag Vormittag entscheiden.”

An der Bande beobachtete am Freitag der ehemalige Teamchef der englischen Fußballnationalmannschaft Sven-Göran Eriksson (SWE) das Geschehen. Am Samstag wird Fußball-Superstar Mario Gomez am Streckenrand erwartet.

Der erste Wettbewerb auf der Eisbahn in München - die Ice Cross Downhill Weltmeisterschaft 2010 - endete sensationell mit dem Sieg des 19-jährigen Martin Niefnecker, der im Finale vor dem Kanadier Gabriel Andre und dem Schweizer Reto Mäder gewann. Vor 50.000 Zuschauern setzte sich der Bayer gegen 99 Konkurrenten aus 20 Ländern durch und geht nun als Favorit zum Finale nach Quebec in Kanada Ende März.

Kategorie: Actionsport

Von: +++ Simone Ernzer | Global Newsroom +++