Slackline Weltrekord über der Arena Salzburg
Dem Tiroler Michael Aschaber gelingt der Weltrekord auf der Slackline über der Red Bull Arena in Salzburg. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen durch zuviel Windstärke, schaffte er es schließlich das Stadion in unglaublichen 29 Metern Höhe zu überqueren.

Michi Aschaber by Johan Stahlberg

Slackline WR by bergermarkus.com

in der Arena Salzburg by bergermarkus.com
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Dort, wo sich normalerweise 22 Männer um einen Ball bemühen, versuchte sich dieser Tage der Tiroler Michael Aschaber an einem Weltrekord: Er spannte dafür seine 2,5 cm breite Slackline quer über die Arena der roten Fußballbullen in Salzburg und machte sich auf die 85m lange Reise. Unglaubliche Konzentrationsfähigkeit und enormes Balancegefühl ließen den 27-Jährigen nach nur fünf schwindelfreien Minuten trotz Minusgraden und nackter Zehen auf der anderen Seite des Seiles ankommen – Highline-Weltrekord!
29m über dem Boden – in etwa die Höhe eines neunstöckigen Hauses – wagte Slackline Profi Michi Aschaber seinen waghalsigen Weltrekordversuch. Eine Distanz von 85 m, also umgerechnet von der Torlinie auf der einen Seite bis zur Strafraumlinie des gegenüberliegenden Tores, hat der Tiroler aus St. Johann hoch über dem Fußballstadion erfolgreich zurückgelegt. Die bisher längste Strecke von 65m hat der 27-Jährige Akademiker somit um deutliche 20 Meter übertroffen.
Die Gefühle eines Machers
„Ich bin volle glücklich! Bisher hab ich alles immer spielerisch und ohne große Vorbereitung gemacht, auf dieses Projekt hab ich allerdings zweieinhalb Monate gezielt hin trainiert. Da hat sich natürlich ein wenig Erfolgsdruck aufgebaut und umso größer ist jetzt die Erleichterung,“ so Aschaber, der nach überwundener Höhenangst immer noch größten Respekt vor Höhe hat, „es ist nicht die Technik, vielmehr die mentale Komponente, die in so einer Situation über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Ist man gestresst, schaukelt sich die Slackline so stark auf, dass man runterfällt.“ Zwei voneinander unabhängige Sicherungssysteme sorgten dafür, dass bei einem Absturz nichts passieren konnte.
Am Vormittag war es der Wind, der die Line – die Spannung in der Slackline betrug 1,5 Tonnen – so stark zum Schaukeln brachte, dass keiner der vier Versuche klappte. Eine kurze Windpause ermöglichte im achten Anlauf den erfolgreichen Abschluss des Highline-Weltrekordversuchs.
















