Berliner Lil Cheng im Club der besten B-Boys
Die 16 besten B-Boys der Welt trafen sich in Paris zum Red Bull BC One. Auf dem internationalen Top Event der Breakdance Szene sollte der beste B-Boy gekürt werden. Bereits zum zweiten Mal am Start war Lil Ceng aka Gengis Ademoski aus Berlin.

B-Boys © Ray Demski Red Bull Photofiles

Endstation Halbfinale © Dean Treml Red Bull Photofiles
Red Bull BC One in Paris - Video
Der Siebzehnjährige tanzte sich unter die vier besten B-Boys. Erst im Halbfinale musst er sich dem japanischen Favoriten Taisuke geschlagen geben.
Nach dem er vor zwei Jahren bereits in der ersten Runde scheiterte, war er mit seinem diesjährigen Abschneiden mehr als zufrieden: „Ich wollte unbedingt die erste Runde schaffen, das war mein Ziel. Publikum und Stimmung haben mich dann so reingezogen, da ging’s einfach immer weiter. In diesem Jahr unterlag ich Taisuke noch, aber hoffentlich gibt es 2009 eine Revanche.“
Der große Favorit konnte den Erwartungen aber nicht gerecht werden und unterlag im Finale dem Koreaner Wing. „Während des gesamten Wettbewerbs hat Wing mit einer erstaunlichen Bandbreite kreativer Moves überzeugt, er hat immer beatgenau auf den Punkt getanzt und den Battle so spannend gehalten. Wing zeigt zudem eine erfrischend stolze Haltung in seinen Battles“, erkärt Juror Ivan das Erfolgsrezept des Koreaners.
Lil Ceng steht am Anfang einer großen Karierre. Über Nacht ist er zu einem der besten B-Boys der Welt geworden. Allerdings muss er jetzt beweisen, dass sein Erfolg keine Eintagsfliege war. Dafür trainiert er hart, denn eines Tages will er der Beste der Besten sein.
















