Partner von Fantastic Zero
Werbung
PASSION Sports Convention 2012 - 10.+11. März in Bremen
PASSION Bremen - 100% Actionsport
UNI CHAMP 2012 - jetzt ab 222€ buchen!
Uni Champ 2012
Der ABS Lawinenairbag - er rettet (dein) Leben!
ABS Twinbag
sport2 ist stolzer Partner der WIR SCHANZEN TOUR
WIR SCHANZEN TOUR 2012
Media Kooperationen - sport2 Event Tipps


Media Kooperationen - sport2 Event Tipps


Werbung: das Red Bull TV-Fenster bei ServusTV
sport2 LIVE & Koop Events
Media & Content Partner
Universität Augsburg
Universität Giessen
Universität Flensburg
Business School Freiburg
DPL Deutsche Paintball Liga
Students go abroad
Sportbrett
Camp Ramps
Skimboarden
Jetski Verleih Fehmarn
Videos
What's hot?
Trendsport Tour
sport2 LIVE 2011

                              sport2 LIVE 2011


30.07.2007

Walk the line: Slacklinen ist der neue Trendsport aus den USA

Was in den USA bereits seit Jahrzehnten beliebt ist, findet auch in Europa immer mehr Anhänger: Der Trendsport Slacklinen. Eine Slackline ist ein gespanntes Schlauchband, auf der man – mit entsprechender Übung – balancieren und laufen kann. Der Sport mag auf den ersten Blick wie Seilakrobatik anmuten, ist in Wirklichkeit aber viel mehr: Anders als das Trapezseil im Zirkus ist die gespannte Slackline weich und elastisch, wodurch ein ständiges Ausgleichen der Seilbewegungen nötig ist. So ist Slacklinen in Wirklichkeit ein Sport, der den Trainierenden Gleichgewichtsgefühl, Reaktions-vermögen, Körperbeherrschung, Geduld und hervorragende Arm-Bein-Koordination abverlangt.

Entstehungsgeschichte: Als den Kletterern mal langweilig war oder es geregnet hat …

Das Slacklinen wurde von den Kletterern des Yosemite Valleys erfunden. Bereits in den frühen achtziger Jahren vertrieben sie sich die Zeit an Ruhe- und Regentagen damit, auf den Absperrketten von Parkplätzen zu balancieren. Schließlich gingen sie dazu über, Schlingenmaterial zu verwenden, das sie mit Hilfe von Karabinern zwischen zwei Bäume spannten. Die Slackline war geboren.

Quelle: AustriAlpin GmbH

Heute unterscheidet man in erster Linie zwischen zwei Arten von Slacklines: Der Low- und der Highline. Die Lowline, die gebräuchlichste Art der Slackline, wird etwa in Hüft- bzw. Kniehöhe gespannt und ermöglicht so ein einfaches Auf- und Absteigen. Bei der Highline handelt es sich um ein in mehreren Metern – oder mehreren hundert Metern Höhe – gespanntes Band. Neben dem Balancieren geht es den Highlinern darum, einen Abgrund zu überwinden. Nicht nur wegen der außerordentlichen psychischen Herausforderung ist diese Komponente den Profis vorbehalten – sie erfordert auch ein eingehendes technisches Know-how zum Spannen und Befestigen der Line sowie zur Selbstsicherung.

Wer slackt? Und warum?

Körperbeherrschung und ein guter Gleichgewichtssinn sind Grundvoraussetzung für eine große Bandbreite der unterschiedlichsten Sportarten. Slacklinen eignet sich also ideal als ergänzendes Training für Skifahrer, Snowboarder, Inlineskater, Mountainbiker, Kletterer, Reiter, Tänzer, Ruderer, Surfer, Wakeboarder oder Eisläufer. Körperbeherrschung und Balance sind darüber hinaus überaus wichtig für asiatische Sportarten wie Judo, Karate und Tai Chi, aber auch Yoga oder Pilates. Die Fähigkeit, den Körper aktiv im Gleichgewicht zu halten, hilft, Stürzen vorzubeugen – und trainiert in idealer Weise den gesamten Muskelapparat.

Doch Slacklinen ist nicht nur Trainingseinheit für die unterschiedlichsten Sportarten. Zu Recht hat es sich als Freizeitsport etabliert: Dadurch, dass man auf einem Untergund geht, der instabil ist und in alle Richtungen „ausschlägt“, müssen gleichermaßen Kraft und Stabilität wie Konzentration und Reaktionsfähigkeit eingesetzt werden. Das Trainieren auf der Slackline fördert also nicht nur das Gleichgewicht, sondern auch Beweglichkeit,

Durchhaltevermögen und Konzentration – Fähigkeiten, die einem im alltäglichen Leben ebenso zugute kommen. Darüber hinaus trainieren Slackliner ihren Instinkt – und bewegen sich meist intuitiv entlang der Line.

Klingt toll. Was nun?

Zum Slacklinen benötigt man nicht unbedingt viel Material. Das wichtigste Utensil ist natürlich die Slackline selbst, zwei Schlauchbänder von ca. zweieinhalb Zentimetern Breite, die mittels einer Ratsche miteinander verbunden werden. Beide Schlauchbandteile sind an den Enden mit einem Bandschutz versehen – dieser soll Band und Befestigungspunkte (z. B. ein Baum) vor Reibung schützen. Hat man die Schlauchbänder um die Fixpunkte gelegt, wird das eine Ende mit dem anderen verbunden, indem es in die Ratsche gelegt wird. Durch Betätigung der Ratsche kann das Band individuell gespannt werden.

Die Bruchlast aller verwendeten Materialien spielt beim Slacklinen eine außerordentlich wichtige Rolle. Hier sollte man entweder auf CE- bzw. UIAA-zertifizierte, im Klettersport übliche Produkte oder entsprechende Materialien aus dem industriellen Bereich zurückgreifen. Diese garantieren eine Bruchlast von mindestens zwanzig Kilonewton (kN). Die Slackline steht unter enormer Spannung; wenn sie reißt, kann sie zum lebensgefährlichen Geschoss werden! Aus diesem Grund sollten alle Metallteile stets rückgesichert werden.

Steht dem ersten Selbstversuch nun nichts mehr in Wege, so sei nur noch eins vorweg geschickt: Am Anfang braucht man ein wenig Geduld – und am besten die Schulter eines guten Freundes. An dieser kann man das Stehen auf dem wackeligen Band trainieren. Ein weicher Untergrund – z.B. aus Turnmatten oder Gras – ist auch empfehlenswert; zumindest so lange, bis das kontrollierte Absteigen beherrscht wird. Egal, wie schnell man Fortschritte macht, praktizierende Slackliner schwören, dass es kaum ein so erhebendes Gefühl gibt, wie die ersten paar Schritte geschafft zu haben – also durchhalten und „happy slacking!“

Das AustriAlpin Slackline-Set („BASELINE“)

Komplett-Slackline-Set, gewichts- und platzsparend sowie schnell zu montieren. Das Slackline-Set von Austrialpin besteht aus zehn Metern Schlauchband mit Baumband-Schutz, Schlauchbandschlinge und Spannelement mit Rückstoßsicherung. Das Set kommt inklusive Netztasche mit Gebrauchsanleitung. Gewicht ca. 1.465 Gramm.

Kategorie: Slackline

Von: Andrea C. Lakeberg