sport2.de trifft: Donavon Frankenreiter
Köln – Es heißt, Donavon Frankenreiter sei extrem entspannt und einfach ein total netter Typ…! Und das ist auch so! Vor seinem Konzert im Kölner Luxor hatte sport2.de Gelegenheit mit dem Surfer und Songwriter einen Kaffee zu trinken und ein Schwätzchen zu halten…

Extrem entspannt und sehr nett.

Sein Leben: Surfen, Musik, Familie.

Pass it Around – sein neuestes Album

sport2.de trifft: Donavon Frankenreiter
Über Donavon
Name: Donavon Frankenreiter
Spitzname: -
Geboren am 10. Dezember 1972 in Kalifornien
derzeit wohnhaft in Laguna Beach, Kalifornien
Homespot: Laguna Beach, Kalifornien
Goofy oder Regular? Regular, aber ich verhalte mich wie Goofy...! ;) Nein, nur Spaß…!
Was für ein Brett surfst Du?
Ein Doc Surfboard. Es ist von Jeffrey Lausch aus Huntington Beach. Wir nennen ihn den „Doktor“, weil er einfach gute Bretter baut. Zurzeit fahre ich ein 6´2, die genauen Maße weiß ich nicht.
Ich surfe, was er mir gibt: Mit einer Finne oder vier oder ganz ohne Finnen… bei denen ist dann die Unterseite speziell geformt. Oder eines mit Licht für Nachtsessions…
Morgenmuffel?
Nein, ich bin eigentlich immer gut drauf. Logisch habe auch ich mal einen schlechten Tag… wie jeder Mensch!
Tattoos und / oder Piercings?
Keine Piercings, aber jede Menge Tattoos! Sie erinnern an besondere Dinge, die mir passiert sind oder an meine Familie.
Drei Kugeln Eis: welche wählst Du?
Erdnussbutter mit Schokolade… dreimal, bitte! :)
Was darf auf keiner Pizza fehlen?
Gemüse! Ich bin kein Vegetarier, aber für mich gehört ganz viel Gemüse drauf!
Deine meist gesehene TV-Serie? The Office.
TOP3 auf Deinem MP3-Player:
1. Jimi Hendrix
2. Bob Dylan
3. Led Zeppelin
Die höre ich zurzeit am liebsten!
Was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Die Henne!
Die Fragen
1. Wie geht es Dir? Wir hoffen doch gut!?
Großartig, danke! Ich bin aufgeregt und freue mich auf das Konzert heute Abend. Es ist das dritte Mal, dass ich in Köln sein darf.
2. Deine Frau heißt „Petra“ mit Vornamen… ist sie Deutsche?
Ja, das ist witzig, ich weiß… Nein, sie ist keine Deutsche. Zu allem Überfluss hat sie auch noch mich geheiratet! Jetzt heißt sie „Petra Frankenreiter“… wenn das mal nicht deutsch klingt…! (Lacht.)
3. Was denkt Deine Familie über Deinen außergewöhnlichen “Beruf”?
Sie denken, dass es verrückt ist, im positiven Sinne. Sie freuen sich, dass ich die Möglichkeit habe, dass zu machen, was ich mache und unterstützen mich, wo sie nur können. Meine beiden Söhne, Hendrix (5) und Ozzy (1 ½), fangen auch schon an zu singen und zu surfen… (Lacht wieder.) Es macht wirklich Freude.
4. Das kann ich richtig gut (ja, Sport!!!):
Surfen natürlich!
5. Und sonst? (Essen? Kochen? Lesen und Schreiben? Gedichte schreiben???)
Beim Musik machen bin ich natürlich kreativ. Ich liebe es!
6. Was treibt Dich an? Deine innere Stimme (Ehrgeiz), Freunde und Family – der Hang zum Ruhm (einmal VIP und zurück)? Was sind Deine Leidenschaften?
Ich habe drei große Leidenschaften: Das Surfen natürlich. Und dann noch Musik machen, klar. Aber eine meiner größten Leidenschaften ist es, Ehemann und Vater zu sein… Ich liebe es, ein „Papa“ zu sein. :) Es ist großartig!
Beim Surfen und Musik machen verhält es sich für mich ähnlich: Man erreicht niemals den Punkt, an dem man sagen könnte „Jetzt hab ich´s! Jetzt kann ich´s!“, sondern man lernt bei beiden Dingen nie aus! Es bleibt immer eine Herausforderung!
Ich glaube, ich bin tendenziell ein hyperaktiver Mensch, soll heißen: Mir wird schnell langweilig. Das ist beim Surfen und Musik machen nicht so: Es bleibt immer spannend und aufregend! Manchmal spiele ich mit Musikern zusammen und denke „Wow! Von dem kann ich echt noch was lernen!“
Und beides wird universell auf der ganzen Welt verstanden! Gerade Musik ist international: Auch wenn jemand nicht Englisch spricht, so kann er trotzdem meine Musik verstehen und fühlen.
7. Verrückteste Erfahrung / schönste Begegnung, die Du je hattest?
Die verrückteste Erfahrung, auch wenn ich nicht persönlich dabei war, war wohl, als eine Zigeunerin meiner Mutter die Karten gelegt oder aus der Hand gelesen hat, oder so was. Da war ich 13… Na ja, auf jeden Fall sagte sie meiner Mutter voraus, dass ich ein berühmter Surfer werden würde und ein erfolgreicher Musiker… Das Verrückte daran ist, dass niemand aus meiner Familie surft oder Musik macht… trotzdem: es ist eingetreten.
8. Glaubst Du an solche Dinge?
Ja, auf jeden Fall! Ich bin ein sehr spirituell eingestellter Mensch. Ich glaube an solche Dinge und dass es Energien gibt, die wir nicht unbedingt verstehen. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, auf die muss man sich einfach einlassen.
9. Was wärst Du, wenn Du kein Surfer / Singer – Songwriter wärst?
Uhhh, das ist aber eine schwierige Frage… ich weiß nicht. Vielleicht hätte ich einen Nine-to-fice-Job, würde aber trotzdem in meiner Freizeit surfen und Musik machen… (Denkt nach…) Mann, bin ich froh, dass ich keinen Nine-to-fice-Job habe! (Lacht.)
Im Ernst: Es gibt nichts anderes, was ich lieber tun würde. Ich habe großes Glück!
10. Wohin geht es jetzt?
Nach dem Konzert hier in Köln geht es weiter nach Berlin, Hamburg, Heidelberg und München. Köln ist die erste Station meiner Deutschland-Tour.
11. Dein Lieblingsspot? (nicht Homespot!):
Es gibt so viele wundervolle Spots, überall auf der Welt! Ich bevorzuge es aber, wenn es nicht so voll ist… klar, die meisten Spots sind voll, aber ich kenne da so den ein oder anderen Spot, an dem man quasi für sich alleine ist. Wo das ist, verrate ich aber nicht! ;)
12. Warum Wellenreiten??? Warum nicht Fußball spielen, Tischtennis, Stromgitarre spielen oder ähnliches, wie alle anderen Jungs auch? Was hat Dich zu DEINEM Sport getrieben?
Ich bin in Kalifornien aufgewachsen, und auch, wenn meine Familie nicht surft, lieben sie das Meer und den Strand! Also haben wir immer viel Zeit am Strand verbracht.
Als kleiner Junge hatte ich eine Boogieboard, auf dem ich immer versucht habe aufzustehen und die großen Jungs mit den Surfbrettern nachzumachen…
Mit zehn Jahren habe ich dann mein erstes Hardboard bekommen. Von diesem Augenblick an, hat sich alles verändert! Ich war sofort infiziert und süchtig und wollte nur noch surfen!
Mit sechszehn wurde ich dann auch tatsächlich Pro-Surfer. Ich bin aber kein Contest-Surfer, das ist nichts für mich. Ich surfe lieber ohne diesen Druck. (Denkt kurz nach…)
Jeder sollte surfen lernen!!! (Grinst.)
13. Stell Dir vor… wie wirst Du in 5, 10 und 25 Jahren sein… Und was wirst Du dann tun? Kleinen Jungs und Mädchen das Surfen beibringen oder wie man Gitarre spielt und singt???
Puh, ich weiß es nicht! Ich plane halt nichts, sondern versuche für den Augenblick zu leben und ihn zu genießen. Ich will im Hier und Jetzt sein und einfach alles geben.
Was passiert, passiert…
14. Erzähl unseren Lesern wie Dein Alltag aussieht: Wo lebst Du? Und wie ist das Leben da so…?
Wenn ich zu Hause bin, verbringe ich so viel Zeit wie nur möglich mit meiner Familie! Und ich gehe natürlich surfen…
Wenn ich auf Tour bin, stehe ich so gegen zwei Uhr nachmittags auf, gehe in den Club, wo wir am Abend auftreten werden und mache den Soundcheck. Dann spielen wir abends unser Konzert und haben gemeinsam mit dem Publikum einfach Spaß und eine gute Zeit.
Aber auf Tour sein ist natürlich hart… Ich erinnere mich, dass ich einmal in Paris aufgewacht bin und mir gar nicht klar war, dass wir in Frankreich sind! Es ist manchmal brutal und anstrengend, aber ich liebe es!
15. Und jetzt kannst Du schreiben, was Du willst! Gib uns etwas mit auf den Weg! Vielleicht möchtest Du andere motivieren?
Folgt Eurer Leidenschaft! Tut, was ihr liebt! Das Leben ist zu kurz: Seid glücklich!
16. Möchtest Du jemanden grüßen? Oder Sponsoren erwähnen? Hau rein – es ist DEIN Interview!!!
Ich grüße meine Familie von ganzem Herzen! Und danke Billabong, VonZipper, Sanuk, Chrysler und natürlich Doc Surfboards.
17. Zum Abschluss: sport2.de rockt, weil...
… sport2.de Euch Lesern die Möglichkeit gibt, in das Innere eines Surfers und Musikers hinein zu blicken! www.sport2.de ist die beste Internetseite der Welt! (Lacht.)
Donavon, ganz, ganz herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast und viel Spaß auf Deiner Deutschland-Tour!
Die sport2-Crew
Fotos: © Billabong Europe | Universal Music Group | sport2 GmbH




















