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03.09.2008

DWV – Deutscher Wellenreit Verband

Der DWV wurde im Jahre 1991 in Köln gegründet. Seit Januar diesen Jahres erlebt er eine Welle der Begeisterung und Initiative. DWV bedeutet Deutscher Wellenreit Verband, aber typische Vereinsmeier findet man hier keine.

Surferin: Doris Then; Foto: Meike Reijerman

Surferin: Doris Then; Foto: Meike Reijerman

Ausbildungsjahrgang 2008; Foto: Alain Goffaux

Ausbildungsjahrgang 2008; Foto: Alain Goffaux

QGC2008; Foto: DWV

QGC2008; Foto: DWV

 

Der DWV fungiert als offizielle, nationale Interessensvertretung aller Wellenreit-Begeisterten in Deutschland.

Die Geschichte des Wellenreitsports in der BRD beginnt Mitte der 1950er Jahre auf Sylt. Dort gründete sich rund um die Sylter Rettungsschwimmer im Jahre 1966 der „Surfing Club Sylt“.

Erst 25 Jahre später gründeten sich weitere deutsche Wellenreit-Vereine und Surf-Clubs.

1991 nahm dann der DWV seine "Arbeit zur Entwicklung eines sportwissenschaftlich fundierten Konzeptes für die Ausbildung von Wellenreit-Instruktoren" auf. Im darauf folgenden Sommer wurden die ersten DWV-Wellenreit-Lehrer ausgebildet.

Neben der Möglichkeit einer Ausbildung zum Surfinstructor Basic und Master bietet der DWV u.a. Surf- und Trainingscamp für seine Mitglieder an sowie vergünstigte Reisekonditionen bei verschiedenen Partnern und eine Surfer-Versicherung. Einmal jährlich erscheint ein Yearbook mit den Highlights der deutschen Surfszene. Regelmäßige News erscheinen auf der Internetpräsenz des Verbandes. Mitglieder organisieren Events für Mitglieder wie z.B. der 1. Berlin Paddelrace. Weiteres Highlight neben der großen, alljährlich stattfindenden DWV-Party im Dezember ist und bleibt die Deutsche Meisterschaft.

Im Gründungsjahr 1991 nahm Deutschland erstmalig an internationalen Wettkämpfen wie den Amateur-Weltmeisterschaften in Lacanau / Südfrankreich teil, auch eigene kleinere Wettkämpfe wurden ausgerichtet wie z.B. 1994 und 1995 die ersten Fun- und Contest-Weekends auf Sylt. 1996 fand schließlich die erste Deutsche Meisterschaft in Cap de l'Homy an der französischen Atlantikküste statt, später wurden sie zunächst in La Lette Blanche, dann in St. Girons ausgetragen. Nun gehen die Deutschen Meisterschaften bereits ins 13. Jahr.

Bei den Deutschen Meisterschaften haben Surferinnen und Surfer die Möglichkeit, sich für das Nationalteam sowie für die Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften zu qualifizieren.
Deutsche Meister sind beispielsweise in der Open Class Marlon Lipke und bei den Open Women Sonja Hönscheid. In der Longboard Klasse u.a. Frithjof Gauss, Louis Fehrensen, Dieter Kuhn und Thomas Schmidt. In der Bodyboardklasse trugen bzw. tragen den Titel die Brüder Pablo und Yamir Prieto Serrano, bei den Bodyboard-Frauen ist Joana Schenker seit langem Nr. 1.
Um Meike Reijerman den Titel der besten deutschen Longboarderin abspenstig zu machen, kämpfen u.a. Eva Kreyer und Sonja Hönscheid, aber auch Carla Twelkemeier gilt als heiße Kandidatin.

In diesem Jahr erfahren die Deutschen Meisterschaften eine Frischzellen-Kur und erscheinen als Quiksilver German Championships.
---> Die sport2-Crew wird vom 27. September bis 4. Oktober live für Euch vor Ort sein und berichten.

Weitere Infos findet Ihr unter http://wwwsurf-dwv.de.


Fotos: © DWV | Meike Reijerman | Alain Goffaux

Von: Birgit Axler / DWV