Snowboard Protektoren - Ride Forever und ewig!
Oft sieht man sie gar nicht, doch immer mehr Rider haben sie: Snowboard Protektoren aller Art! Neben dem Helm tragen viele Freestyler und Freerider unter der Jacke mittlerweile vor allem Rückenprotektoren, um die Wirbelsäule zu schützen. sport2 zeigt Euch, dass Protektoren sogar mehr können als nur schützen...

Snowboard Protektoren

für Po, Rücken, Knie und Ellenbogen

auch bei "Nicht Pros" sehr beliebt!
Snowboard Protektoren galten lange wie auch beim Skateboarden als uncool. Da in den letzten Jahren aber viel in Richtung Komfort und Sicherheit getan wurde, tragen immer mehr Snowboarder heutzutage sowohl Snowboard Helm als auch Protektoren, um die wichtigen Bereiche des Körpers zu schützen. Wer einmal mit dem Rücken aufs Rail geschlagen ist oder nach dem Sprung auf dem Steißbein gelandet ist, weiss wie schmerzhaft Stürze sein können...
Um diese schönen Schmerzen zu vermeiden gibt es Snowboard Protektoren aller Art, die vor allem aus dem Motorrad-Bereich kommen. Doch auch viele Snowboard Brands bieten Lösungen an, die speziell auf die Bedürfnisse von Snowboardern eingehen - dazu gehören leichte Materialien, die am besten warm halten, atmungsaktiv und komfortabel zu tragen sind.
Rückenprotektoren
Die bekanntesten Snowboard Protektoren sind Rückenprotektoren, auch "Schildkrötenpanzer" genannt. Sie sollen in erster Linie die Wirbelsäule schützen und nebenbei auch noch warm zu halten. Vom einfachen Rückenschutz, der an den Nieren durch einen großen Klettverschluss zusammengehalten wird bis hin zur Jacke mit Protektoren an allen nur erdenklichen Stellen gibt es alles was das Herz begehrt. Hier sollte man darauf achten, dass das Material atmungsaktiv ist, Wärme und Feuchtigkeit nach außen transportiert wird und der Protektor komfortabel sitzt. Ausserdem sollte der Protektor möglichst leicht und ergonomisch geformt sein, um ein hohes Maß an Tragkomfort zu erreichen.
Hüft- und Steißbein-Protektoren
Neben dem Rückenprotektor ist auch ein Hüft- und / oder Steißbein-Protektor sicherlich nicht das Schlechteste. Wer schonmal auf dem Steißbeim gelandet ist, weiß wie schön der Schmerz ist. Diese Protektoren sehen oft aus wie kurze Hosen und schützen durch verschieden Konstruktionen die gefährdeten Bereiche. Beim Kauf sollte die Beweglichkeit sowie Tragekomfort und Atmungsaktivität eine wichtige Rolle spielen. Ein guter Mix aus Schutz und Komfort ist sicher eine persönliche Entscheidung und jeder Rider sollte selbst wissen, was nice-to-have und was ein must-have ist - man sollte sich vor allem wohl fühlen und sich nicht wie Terminator auf dem Berg vorkommen.
Knie- und Schienbein-Protektoren
Zu guter Letz gibt es noch Snowboard Protektoren, die Knie und Schienbein schützen. Es geht dabei vor allem darum, die richtige Größe zu kaufen und sich zu überlegen, ob man diese Protektoren wirklich brauch. Dies kommt vor allem darauf an, wie und wo man fährt. Als Racer oder auch bei Grinds scheinen Schienbein Protektoren eventuell sinnvoll, aber wirklich nötig sind sie für viele Rider wohl nicht. Da sind Rückenprotektor und Hüft- und Steißbein-Protektoren die bessere Wahl.
Fazit Snowboard-Protektoren
Vor der Entscheidung, welche Snowboard Protektoren man braucht, sollte man sich zunächst einmal fragen, was man schützen will, wo das Preislimit liegt und auf welchem Level man fährt. Bei der Wahl von Snowboard Protektoren geht es dann vor allem darum, auf das Material zu achten, zu schauen ob der Protektor atmungsaktiv ist und bei der Anprobe zu testen, wie er sitzt. Ein Rückenprotektor macht auf jeden Fall für alle Snowboarder Sinn und dank neuer Techniken und Materialien kann man ihn locker unter der Jacke verstecken. Am Ende geht es dann in erster Linie darum, eine gute Balance zwischen "sich schützen" und "sich wohlfühlen" zu finden. Eins ist auf jeden Fall klar: Als Roboter muss auch mit Snowboard Protektoren heutzutage niemand mehr rumlaufen. In diesem Sinne...ride forever!
Fotos: Danke an weare!!
















