Herbie König - King of S.K.A.T.E.
Gratulation! Herbie König aus Nürnberg ist der King of S.K.A.T.E. 2008! Lange haben wir mitgefiebert, wer es nun sein würde. Herbie König gewann das spannende Finale. In den ersten drei Runden fiel zunächst keine Entscheidung.

Herbie König - King of S.K.A.T.E.

Sein Homespot liegt in Nürnberg

Sein Lieblingseis: Schnitzel mit Pommes
Fotos zum Interview mit Herbie König - King of S.K.A.T.E.
Über Herbie
Name: Herwig König
Spitzname: Herbie / Herb
Geboren am 14.November 1982 in Forchheim
derzeit wohnhaft in Nürnberg
Homespot: Unser guter Bowl in Nürnberg.
Bestes Brett der Welt ist für Dich?:
Ganz klar Jart, was hättet ihr jetzt erwartet? Ha, ha...
Goofy? Regular? Regular.
Morgenmuffel?
Kommt drauf an, aber generell brauche ich ziemlich lange bis ich rauskomme und hochgefahren bin.
Tattoos und / oder Piercings? Nur mein schmucker Nasenring.
Drei Kugeln Eis: Du nimmst?: Schnitzel mit Pommes.
Was darf auf keiner Pizza fehlen? Ananas und Schinken!
Deine meist gesehene TV-Serie? Die Biber Brüder.
TOP 3 auf deinem MP3-Player:
1. At The Drive-In
2. Fleetwood Mac
3. The Organ
Mit welchem Musiker würdest Du tauschen?
Mit keinem, außer er ist so frei und fährt Rollbrett.
Most hated Promi? Ganz ehrlich... fuck catwalks, shred sidewalks!
Schwarz oder Weiß? Weiß.
Und hier die Fragen
1. Wie geht es Dir? Wir hoffen doch gut!?
Ja, super! Mein Knöchel ist ja nur noch recht dick, da ich beim letzten Trick umgeknickt bin. Wird sich aber bestimmt bald wieder geben. Ansonsten natürlich mega happy!
2. Wo bist Du genau in diesem Augenblick? Und was hast Du gestern gemacht? Geskated?
Ich sitze gerade im Unterricht in der Akademie mit dem Laptop und hab mich ein wenig ausgeklinkt... Sorry, Frau Birn!
Gestern... hab ich Makkaronimobile gebastelt und die Elefanten im Garten gefüttert... ne, keine Ahnung, hatte ne Menge Bürokrams zu erledigen und hab meinen Knöchel ausgechilled.
3. Bist Du verliebt, verlobt, verheiratet? Hast Du schon Familie...? Was denken die über Deinen außergewöhnlichen “Beruf”?
Weder noch... Familie hab ich natürlich oder sie hat mich. Meine beiden Geschwister einschließlich meiner Mum sind ultra stolz auf das was ich mache und fiebern immer fleißig mit! Aber Beruf würde ich es natürlich nicht nennen, denn ich habe ja einen Richtigen der auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Ich sehe das Skaten, trotz des Rummels, eher als ein Hobby.
4. Das kann ich richtig gut (ja, Sport!!! ):
Yo-Yo spielen.
5. Und sonst? (Essen? Kochen? Lesen und Schreiben? Gedichte schreiben???)
Jeapa ....Musik sammeln / hören, kochen, lesen, filmen, editieren.
6. Was treibt Dich an? Deine innere Stimme, Freunde und Family?
Die Freude an neuen Eindrücken, die Erfahrung zu sehen, dass man jeden Tag immer noch einen kleinen Schritt weiter kommt und natürlich die Vielseitigkeit an diesem „Sport“.
So bleibt man irgendwie nie stehen und behält auch die Motivation am Skaten. Ein wesentlicher Faktor warum ich auch nach 15 Jahren immer noch so mega gepusht bin, ist die Abwechslung durch die verschiedenen Terrains die Skaten bietet, ich fahre z.B. viel Bowl und dann hab ich natürlich auch wieder mega bock auf Flatskaten etc....
Natürlich ist auch die Anerkennung der Sponsoren, Freunde und der Familie wichtig, ich bin froh, dass ich Menschen um mich habe, die sich mit mir freuen können. Das hab ich vor allem bei meinem Sieg beim King of S.K.A.T.E. gemerkt.
7. Verrückteste Erfahrung / schönste Begegnung, die du je hattest?
Eine der verrücktesten Erfahrungen war wohl sicherlich, gesehen zu haben, was man sich in 90 Minuten so alles aus den Füßen schütteln kann, wenn auch sketchy, aber immerhin!
Schöne Begegnungen hatte ich natürlich viele, aber die schönste war natürlich mit einem Mädchen, wie soll es anders sein!?
8. Was wärst du, wenn du kein Skater wärst?
Unzufrieden.
9. Der schlimmste Crash? Und: war etwas kaputt? (hoffentlich ist jetzt wieder alles in Ordnung!)
Nach einem Air in ne fette Scherbe geflogen, Hauptschlagader, Sehnen, Nerven durchtrennt in der rechten Handfläche... 2 Wochen Klinik. Heute ist wieder alles Top, bis auf ein halbtauber, kleiner Finger, alles in allem aber ne echt gute Bilanz, denk ich.
10. An welchem Trick arbeitest Du gerade?
Ach, an nichts speziellem, mal sehn auf was ich Lust bekomme.
11. Contests für 2009? Ziele?
Skatemäßig: Was mir vor die Nase kommt. Beruflich: Einen Bereich zu finden in dem ich mich verwirklichen kann.
12. Wohin geht es jetzt?
Nach Hause, gleich ist Unterrichtsschluss!
13. Lieblingscontest bis dato und warum?
Der King of S.K.A.T.E..
Denke, das hat allein fürs Boardgefühl und an Boarderfahrung ne ganze Menge gebracht. Außerdem waren die Leute mit denen ich dadurch zu tun hatte einfach der Hammer (Mitstreiter/Feunde/BT-Team)!
14. Was naschst du gerne? Was ist Deine Nervennahrung?
Ich habe leider immer sehr viel zu tun, deswegen schau ich einfach, dass ich neben Beruf, dem Skaten und anderen Verpflichtungen einfach so viel relaxen kann wie geht.
Dazu gehört für mich viel die Musik, lesen, kochen... Aber am Wichtigsten ist für mich, alleine mit dem Zug irgendwo hinzufahren und alles auch mal hinter sich lassen zu können, abschalten zu können von der Großstadt und andere Eindrücke durch Gegend und Leute zu bekommen. Dann besuch ich meine besten Freunde in Rothenburg, Bayreuth, meine Familie in Dinkelsbühl oder fahr sonst wohin.
Das ist so ziemlich das Wesentlichste.
15. Lieblingsgetränk nach dem Ride?
Bier.
16. Lieblingsspot? (nicht Homespot!):
Da kann ich mich kaum entscheiden... aber momentan fahr ich ein bestimmtes achter Handrail hier in Nürnberg recht gern, ändert sich aber ständig.
18. Warum Skaten??? Was hat Dich zu DEINEM Sport getrieben?
Ziemlich lange Geschichte... Die Kurzform davon ist: Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung, Vielseitigkeit, Kontakte, neue Eindrücke durch neue Orte und Gegebenheiten...
19. Stell Dir vor… wie wirst Du in 5, 10 und 25 Jahren sein… Und was wirst Du dann tun? Den Nachwuchs trainieren???
Ha, ha... ja, das liegt gar nicht so fern, hoff ich doch! Da ich ja im sozialen Jugendbereich arbeite, liegt mir natürlich schon der Wunsch am Herzen irgendwann einmal Beruf und Passion zusammen zu bringen.
Vielleicht würde ich auch gerne mal ein Buch schreiben zum Thema Pädagogik und Skateboarding... Jeder kann sich denken, dass dort viel Potential liegt.
Aber wer weiß, vielleicht habe ich auch irgendwann mal die Schnauze voll von allem und ich orientier mich völlig um, wandere aus... aber, dass es weiter mit dem Rollen weiter klappt, auch gesundheitlich, das wär mir natürlich wichtig!
20. Erzähl unseren Lesern wie Dein Alltag aussieht: Wo lebst Du? Und wie ist das Leben da so…?
Mein „day in life“ hier in Nürnberg beginnt momentan immer erst um 11 Uhr, nicht weil ich etwa gerne lange schlafe und dann auf´s Arbeitsamt muss, sondern weil ich, sagen wir mal, einfach humane Arbeitszeiten habe.
Im Jugendzentrum angekommen, bin ich für Hausaufgabenbetreuung, den offenen Jugendtreff, für verschiedene Angebote und Projekte mitverantwortlich, danach ist es meisten schon 22 Uhr.
Wenn ich aber früher rauskomme, dann dreh ich noch meine Runden im Bowl ganz in der Nähe.
Ja, ansonsten ist es in der Nürnberger Szene eher etwas „unbehaglich“, über meinen Horizont hinaus sehen das auch wirklich die meisten hier so, leider. Viele kapseln sich ab oder bilden kleine Gruppen. Grund dafür sind recht starke Orientierungen, die die Meinung vieler einfach einengen, in verschiedener Art und Weise... aber das ist recht komplex und von mir aus sollen sie alle ihre Filme haben. Ich weiß ja, wo meine Freunde sind, deswegen stört es mich wenig.
Zum Streetskaten ist es hier aber einfach unglaublich gut, wenn man sich richtig auskennt hat man einfach eine Hülle und Fülle an Spots vorhanden, die kaum einer richtig nutzt und nur die wenigsten kennen, nur eine Halle, das isses was uns leider fehlt.
21. Und jetzt kannst Du schreiben, was Du willst! Gib uns etwas mit auf den Weg! Vielleicht möchtest Du andere motivieren?
Hehe, hier könnte man jetzt einfach sooo vieles sagen... in den Sinn kommt mir gerade die Wertigkeit von Skateboarding in Bezug auf verschiedene Styles, Tricks, Terrains usw. im Zusammenhang mit eigenen Vorlieben und Maßstäben im Blick zu behalten. Ich finde dass man ganz einfach alles am Skaten schätzen sollte, ob es Laybackslides im Bowl oder eben irgendwelche Tech-Zwirbelleien sind. Probiert Skateboarding aus und last euch nicht festfahren. Nur weil beispielsweise Streetskaten bei euch im Freundeskreis cool ist, schließt andere Tricks und Terrains nicht aus!
22. Möchtest Du jemanden grüßen? Oder Sponsoren erwähnen? Hau rein – es ist DEIN Interview!!!
Wohaaa, und wie! Grüßen möchte ich: Steffen, Thomas, Basti und Johann. Rob, Georg, Martin, Dany, Dori, Matze, Max, Michi x 2, Kleber, Daniele, Danner. Tine, Erhard, Pam, Helrud und Patrick aus dem Gost-Team inkl. aller Kids. Die komplette Schokomafia aus Bayreuth und auch ganz besonders meinen Bruder Roland, meine Sister Geli und meine Mum!
Danken möchte ich Roland vom B-Project für die tolle Unterstützung. David, Marco, Tobi, Simon, Nadja, Domi, Olli und Zackary für den hammer Support in Bayreuth. Aveal, Jart und Pivot Distribution aus Köln für ihren Support und zu guter Letzt dem Besttrickteam und allen Usern!!
23. Zum Abschluss: sport2.de rockt, weil...
Hierfür! *Prost*
Ganz lieben Dank!!
Andi, www.sport2.de













