Daniel Meier gewinnt das Manny Mania Deutschlandfinale
Letzten Samstag fand am Berliner Wassertorplatz das Deutschlandfinale der Red Bull Manny Mania statt, bei dem Daniel Meier als glücklicher Gewinner hervorging. Der 19-jährige, der schon beim Qualifier in Hannover als heißer Favorit für den Gesamtsieg gehandelt wurde, balancierte sich im Finale zum Titel des deutschen Manualmeisters. Er repräsentiert Deutschland nun am 21. August beim internationalen Manny Mania Finale in New York.

Manny Mania am Wassertorplatz in Berlin

Daniel Meier mit BS Tailslide to Nosemanual

Zweitplatzierter Kenny Hopf

Siegerehrung der Manualkönige
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37 Grad, strahlender Sonnenschein, 34 Manualspezialisten aus ganz Deutschland und BBQ Stimmung im Schatten der Bäume des Berliner Wassertorplatzes boten die perfekten Rahmenbedingungen für das deutsche Finale der Manny Mania Serie, dem einzigen weltweiten Manual- Skateboardcontest. Rund dreihundert Zuschauer sahen von Beginn an Manualskaten auf technisch höchstem Niveau und dementsprechend schwierig fiel den Judges schon in der Vorrunde die Entscheidung, welche zwölf Manualexperten das Halbfinale bestreiten sollten.
Hohes Niveau beim Manny Mania
Die beiden Erstqualifizierten der Vorrunde Daniel Meier und Kenny Hopf zählten schon im Vorfeld des Finales zu den Favoriten auf den Gesamtsieg und bestätigten ihre Rolle souverän. Beide dominierten ihre Heats und so sicherte sich Daniel Meier mit unzähligen Flip In Wheelie Kombinationen, wie Switch Heelflip Nosemanny oder Fakie Bigspin Flip to Mannt, die höchste Wertung der Vorrunde. Der Hamburger Kenny Hopf, Zweitbester nach der Vorrunde, erntete unter anderem für seinen Nollie Treflip to Manny am London Gap den Beifall der Zuschauer. Im Semifinale mussten sich namhafte Fahrer wie Patrick Bös, Tobias Trautmann oder Glenn Michelfelder den Balancekünsten von Daniel Meier, Kenny Hopf, Marlon Schollmeier und Matthias Frei geschlagen geben, die den Final Heat unter sich ausfuhren. Letzterer musste jedoch von Krämpfen geplagt im Finale aufgeben und zusehen wie die Podestplätze ohne ihn vergeben wurden.
In einem engen Duell packten die drei verbleibenden Finalisten in den letzten zehn Minuten des Contests erneut ihr volles Repertoire an Wheeliekombos aus und Daniel Meier sandte mit Tricks wie einem Nollie BS Heelflip to Sw Manny erste Botschaften in Richtung Big Apple. Botschaften die auch die Jury erhörte und den 19-jährigen Stassfurter aufgrund seiner Konstanz und Trickvielfalt am Ende als den Manualkönig Deutschlands kürte. „Meine Gedanken sind völlig blank. Ich war noch nie außerhalb Europas und jetzt gleich New York. Unglaublich!“ so der glückliche Gewinner.
Nächster Stop: New York
Um nach der weltweiten Manualkönig-Krone greifen zu können, muss der deutsche Wheelieprofessor, wie er nach seinem Sieg betitelt wurde, nun am 21. August in New York sein volles Trickprogramm auspacken: Beim AM World Final unter der Manhattan Bridge geht es dann gegen die Mannymeister aus 25 Ländern. Als Krönung könnte auf ihn bei einem erneuten Sieg ein, sonst nur per Einladung vergebener, Startplatz im Red Bull Manny Mania Pro Contest warten. Die Liste der Konkurrenten beinhaltet dann das Who is Who des Skatens auf zwei Rollen: Manual-Experten wie Joey Brezinski, Eli Reed oder Mike Mo Capaldi rollen dann über die Manual Pads und kämpfen um den Titel des weltweiten Manualmeisters aller Klassen.
Ergebnis des finalen Stops in Berlin
1. Daniel Meier
2. Kenny Hopf
3. Marlon Schollmeier
4. Matthias Frei
Weitere Infos zur Manny Mania und zum Weltfinale in New York gibt es unter redbull.de/mannymania
Fotos: © Red Bull Photofiles / Christoph Maderer













