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06.07.2010

Longboard - sport2 trifft die Experten des Concrete Wave Store Köln

Der Sommer ist da und es wird Zeit sich ein Longboard zu kaufen. Ob Downhill die Berge runter oder nur gechillt durch die Stadt cruisen, mit dem Longboard geht alles. Doch welches Longboard ist das richtige? Worin unterscheiden sich die Boards? Was muss ich beim Kauf beachten?Um diese Fragen zu beantworten, ging es für sport2 zum Concrete Wave Skateshop in Köln…

Longboard

Longboard

Longboard

Cruisen in der City

Longboard

Downhill am Berg

 

Skateboard Videos und Skate Bilder plus Longboarden aus aller Welt

Wenn es um Longboard geht, dann führt kein weg am Concrete Wave Store in Köln vorbei. Der Store wurden gerade von den Lesern des Concrete Wave Mag zum zweitbesten Longboard Store weltweit und zum besten ausserhalb der USA gewählt! Also nix wie hin und den Jungs mal n paar Fragen übers Longboarden an den Kopf schmeißen! Los geht's…

Deck

Es gibt im Grunde genommen zwei verschiedene Arten von Longboards. Die einen sind eher für Downhill, die anderen eher zum cruisen in der City geeignet. Sie unterscheiden sich dabei vor allem im Aufbau. Downhill Longboards sind meistens sehr breit und hart, wobei Cruiser sehr oft vorgespannt sind und dadurch flexibel bleiben (Flex). Bei Formen und Farben gibt es alles, was man sich vorstellen kann – Die Unterschiede sind eher gering und kommen auf den eigenen Geschmack an.

Performance

Bei der Performance des Longboards geht es in erster Linie um den Flex des Boards, also wie hart bzw. weich das Longboard ist. Ein Board mit mehr Flex fährt sich relaxter und chilliger und Unebenheiten werden leichter "geschluckt". Die Konstruktion besteht oftmals aus einer Kombination aus Holz und Glasfaser, das das Board etwas teurer macht. Ein härteres Board fährt sich dagegen direkter und ist im Preis etwas günstiger. Ein Downhill Longboard hat fast keinen Flex und liegt flacher auf dem Boden. So gibt es ein Maximum an Kontrolle und Schnelligkeit.

Shape

Die Shapes der Longboards hat vor allem optische Gründe und der Kreativität wird hier keine Grenze gesetzt. Von lang und dünn bis hin zu breit und kurz ist alles dabei. Auch Longboards im Old-School Skateboard Style sind keine Seltenheit. Einen Performance-orientierten Shape gibt es dann aber doch: Um mehr Platz für die Rollen beim einlenken zu haben, wird das Board an Nose und Tale verdünnt und bietet so ein Maximum an Wendigkeit.

Rollen und Achsen

Viele Bunte Farben, Größen und Grad der Härte unterscheiden die Rollen des Longboards. Große Rollen machen das Board schneller. Weiche Rollen haben den Vorteil, dass sie mehr Grip auf der Straße haben. Will man sliden, braucht man harte Rollen. Es kommt also bei den Rollen sehr darauf an, was man eigentlich auf dem Longboard machen will. Bei den Achsen gibt es wohl die geringsten Unterschiede. Hier ist es wichtig, dass man das Deck beachtet und die Achsen darauf abstimmt.
Seit einigen Jahren gibt es spezielle Longboard Achsen die viel wendiger als normale Skateboard Achsen sind. Diese Achsen sind nötig weil der Achsabstand beim Longboard länger ist als beim Streetdeck.  

Preis

Last Butt not least: Der Preis. Für ein gutes Longboard sollte man zwischen 200 und 300 Euro rechnen. Bei der Wahl des Longboards geht's darum, was man sich von dem Longboard erhofft und was man vorher schon gemacht hat - zum Beispiel ob man schon snowboarded oder skatet. Allgemein kann man sagen, dass ein etwas breiteres Board (um die 90-105cm Länge) 90% aller Rider begeistern wird, die in erster Linie in der City cruisen und Spaß haben wollen. Dazu noch breite, weiche Rollen für viel Geschwindigkeit und Grip und los geht's….Eine kompetente Beratung kann auf jeden Fall nicht Schaden denn auch beim Longboardkauf kann man viel falsch machen wenn man das mittlerweile riesige Angebot sieht.

Concrete Wave

Vielen Dank an dieser Stelle an den Concrete Wave Skateshop in Köln. Die Jungs haben mir alles zum Thema Longboard erzählt und ganz nebenbei sind die vom Concrete Wave Mag beim Reader's Choice zum "Favorite Brick-n-Mortar Skate Shop" ausserhalb der USA gewählt worden. Die Jungs wissen also, wovon sie sprechen…vor allem im Longboarden!

Kategorie: Skateboard Ratgeber

Von: Nils Knoop