Dripple Kickflip vs. Royal Flush - Red Bull Poker für Skater
Zum ersten Mal hieß es dieses Jahr für die sechs geladenen Skater bei den Stopps in Nürnberg, Stuttgart und Münster "Das Wax für's Curb daheim liegen lassen und die Nerven aus Drahtseilen einpacken", denn 'Red Bull Poker Skate' war angesagt. Gefragt waren neben den Skateboard Skills auch Pokermentalität: aggressives Spiel und ab und zu mal Zocken.

Alle Skater sind voll konzentriert -

beim Pokern und bei ihren Tricks
Mit dabei waren die jeweiligen Lokalhelden wie zum Beispiel Robert Förder in Nürnberg, Glenn Michelfelder in Stuttgart oder Till zu Dohna in Münster. „Red Bull Pokerskate war ein Fest:nach nur einer halben Stunde musste jeder die Hosen runter lassen“ so Tobi Fleischer nach den Poker Games in Nürnberg
Hieß es vor dem ersten Stopp am 03. September in Nürnberg noch „Mit Getthobirds zum Jackpot“ kann man nun nach den weiteren Poker Games in Stuttgart am 26. September und Münster am 17. Oktober sagen, dass eher die „Double Kickflips“ der Schlüssel zum Erfolg waren. Die „Ghettobirds“ als Geheimwaffe wurden am Ende nur vom glücklosen Robert Förder im Tabledance Club 'Livetime' in Nürnberg auf das Parkett gezaubert. Er musste sich vor allem von Vans-Teamfahrer Tobi Fleischer geschlagen geben, der den besagten „Double Kickflip“, wie die Skater so schön sagen, „On Lock“ hatte. Als Tobi sich vom Tisch verabschiedete, übernahm der diesjährige „Game of S.K.A.T.E.“-Sieger Herbie König die Rolle des Chefs, um am Ende mit einem stattlichen Gewinn in der Tasche den Go-Go-Girls beim Tanzen an der Stange zuzusehen.
Gut zwei Wochen später kamen die eingeladenen Skater aus Stuttgart nicht am überragenden Glenn Michelfelder vorbei, der fast den kompletten Jackpot gewann. Aber wie das nun mal so unter befreundeten Skatern ist, wurde im Anschluss alles brüderlich mit den Verlierern geteilt. Der inoffizielle Fair Play Preis geht somit ebenfalls an Glenn Michelfelder.
Der Stopp im Titus Skateshop in Münster, der in einem umgebauten Kino sein Zuhause gefunden hat, war zugleich der am heißesten umkämpfte. Gleich mehrere Skater verabschiedeten sich nach gespielten 24 Runden mit einem Gewinn vom Tisch. Phillip "Hillie" Wechofsky und Kerem Elver, der besonders durch seine „Switch“ und „Nollie Hardflips“ punktete, freuten sich über knapp die Hälfte vom Jackpot, während sich Vans-Teamfahrer Sascha Ewest den kompletten Rest erspielte.
Bei ihm konnte man sehen, was man mit einem Bluff so alles gewinnen kann, denn Sascha sicherte sich damit so manchen eigentlich verloren geglaubten Pott. Er hatte allerdings auch den kleinen Vorteil, als einziger bereits in Frankfurt auf der Sommer Bright Messe mit am Red Bull Poker Tisch gesessen zu haben. Er hatte die Zeit nicht nur an seinem Trickrepertoire zu arbeiten, sondern wusste auch, dass es lohnt das notwendige Pokerface einzustudieren.
Nach etlichen gestandenen und fast gestandenen Tricks der Skater, großen Bluffs und dem dazugehörigen Quäntchen Glück bleibt zu sagen, dass man zwei Dinge bei den Poker Games können muss: Skaten und Zocken!













