Steve Mini - Down Under in Big Berlin
Oliver Franke von der Berliner Sportsagency Berlinieros hatte währned der Night of the Jumps Gelegenheit, Steve Mini zu interviewen. Der 25-jährige Australier ist seit 2001 aktiver Freestyle Motocrosser und natürlich Teil der Crusty Demons.

Steve Mini

Interview mit dem sympathischen Australier
Steve Mini begann 2001 mit Freestyle Motocross und ist einer der besten Freestyler „Down Under“. 2003 wurde der Australier festes Mitglied des Showtime Yamaha Factory FMX Teams. Seit 2005 ist er gesetzter Fahrer der Crusty Demons Tour in Australien und Neuseeland. Steve flippt die harten Kombinationen und zeigt sogar 3-Fach-Tricks zu No-Hand-Landings. 2008 hatte sich Steve erst noch auf dem europäischen Contestboden zurecht finden müssen. Jetzt ist er angekommen, wie der vierte Platz bei der NIGHT of the JUMPs / FIM Freestyle MX World Championships in Berlin zeigt. Oliver Franke konnte ihn im Auftrag von sport2.de zum Interview treffen.
1. Hi Steve, stell Dich den sport2.de Lesern doch mal selber vor!
Ich bin Steve Mini, 25 Jahre alt, Freestyle Motocross Profi und lebe in Mudgee, Australien.
2. Wie bist Du zum Freestyle Motocross Sport gekommen?
Ich bin mit „Dirt Bikes“ aufgewachsen. Mein älterer Bruder hat mir das Fahren beigebracht. Ich bin nie richtig Racing gefahren, war aber so oft es ging auf dem Motorrad und bin in der Umgebung des Grundstückes meiner Eltern gefahren. Dabei bin ich über alles gesprungen, was sich gefunden hat. Als die Crusty Filme heraus kamen, versuchte ich mich selber an Tricks und so hat sich dann alles entwickelt.
3. Wann hast Du Deinen ersten Flip gesetzt?
Meinen ersten Flip habe ich auf Matt Schubrings Compound in Australien gemacht. Ich hatte lange Zeit unheimlichen Respekt vor dem Flip und habe mir regelrecht in die Hosen geschissen. Aber im Februar 2007 hab ich ihn dann endlich auf Dirt gesetzt.
4. Was ist Dein spezieller Trick?
Der Turndown Whip und eine Menge an anderen Trick Kombinationen. Ich mag es, andere Sachen zu zeigen als die anderen. Flip Tricks sind auf die Dauer langweilig.
5. Wie ist die FMX Szene in Australien?
Es gibt eine Menge fanstatischer Fahrer in Australien. Jungs wie Blake Williams, Matt Schubrings, Cameron Sinclair und Robbie Maddison sind alles Weltklasse Athleten und können es mit jedem Fahrer aufnehmen. Nach dieser Topriege gibt es dann noch ne Menge anderer guter FMX-Rider wie Balchin, Chucky Norris, Jacko, oder Marshall. Die Freestyle-Szene wird immer größer und größer und bringt viele neue Talente hervor.
6. Habt ihr in Australien auch große Contest wie hier in Europa die NIGHT of the JUMPs-Serie oder die AST Dew Tour in den USA?
Leider überhaupt nicht. Die Australische Contest Szene ist schrecklich. Es gibt eine Menge Shows wie die Crusty Demons Tour oder das Showtime Yamaha Team. Aber da unser Land eine relativ kleine Bevölkerungsanzahl hat, ist einfach kein Geld mehr da, um neben den oben genannten Shows noch Eintrittsgeld für Contest zu bezahlen.
7. War es schwer für Dich in Europa zu fahren?
Ich hatte immer meine Probleme in Europa, weil ich immer eine Anreise von 30 Stunden habe und von dem langen Flug für ein Paar Tage angeschlagen bin. Die Tracks sind für mich nicht so hart. Was aber schwierig ist, dass ich jedes Mal auf einer anderen Yamaha fahre und mich immer wieder an eine neue Maschine gewöhnen muss. Aber jetzt, wo ich alle Wettbewerbe der NIGHT of the JUMPs / FIM Freestyle MX World Championship mitfahre und ein Bike für die gesamte Tour habe, fühle ich mich mittlerweile sehr wohl und kann jetzt endlich zeigen, was ich kann. Wie man natürlich auch am vierten Platz bei der NIGHT of the JUMPs in Berlin sehen kann.
8. Was sind Deine ersten Eindrücke von der NIGHT of the JUMPs / FIM Freestyle MX World Championship Serie?
Die Wettbewerbe sind super und machen eine Menge Spaß. Das Tricklevel der Fahrer bei der NIGHT of the JUMPs ist wahnsinnig hoch und das europäische Publikum ist fantastisch! Ich freue mich riesig auf diese Saison und hoffe, das ich auch erfolgreich abschneiden werde!
9. Was können wir von Steve Mini 2009 erwarten?
Ich hoffe, das ich mich nicht verletzte und konstant mein Level fahren kann. Und natürlich, das ich mich von Contest zu Contest steigern kann und es dann auch jedes Mal ins Finale schaffe!
10. Was sind Deine Ziele im Freestyle Motocross Sport?
Ich hatte bis jetzt eine gute sportliche Karriere in Australien. Ich hoffe, das ich in den nächsten Jahren in meinem Heimatland auf dem Level weiter machen kann und die ganzen Shows der Crusty Demons und vom Showtime Yamaha Team fahre. Darüber hinaus will ich mir einen Namen in der Europäischen FMX-Szene machen. Darum hab ich mir mit Oliver Franke von Berlinièros Sports auch ein Management in Europa genommen, das mich hier gut pushen kann. Oliver hat mir auch den Vertrag für die komplette NIGHT of the JUMPs JUMPs / FIM Freestyle MX World Championship Serie 2009 ermöglicht. Und natürlich will ich einfach eine gute Zeit und Spaß haben und viel fahren und springen.
Mehr von Steve Mini findet ihr auf: www.stevemini.com







