Jeremy Lusk, Freestyle Motocrosser, starb heute vor einem Jahr...
Jeremy Lusk wurde nur 24 Jahre alt. Busty Wolter, Freestyle Motocrosser aus Berlin, sagt heute - ein Jahr nach der Tragödie, zu seinem Tod: "Vor einem Jahr haben wir eine große Persönlichkiet im Freestyle Motocross Sport verloren. Ihm passierte das Unfassbare, was wir Rider immer verdrängen: ... der tödliche Sturz."

Jeremy Lusk - heute ist sein Todestag
Busty Wolter erzählt auch was ihn heute bewegt. Sie sind es, die Rider, die den Sport zu dem machen was er ist. Sie müssen jedoch Vorbilder sein für eben jene, die sich auch an das Abenteuer Freestyle Motocross heranwagen. Protectoren, Helme, all diese Dinge schützen tagtäglich Leben.
Freestyle Motocross Videos
Nur um einmal fĂĽr 10 Sekunden vermeintlich cool zu sein, darf niemand nur mit Sneakers und ohne Helm einen Backflip machen. Aber Plattformen wie youtube und wie sie nicht alle heissen machen es vor: dort sieht man immer wieder solche Clips und Jugendliche, die es einfach nicht besser wissen (wollen), machen es nach.
Jeremy Lusk starb nicht, weil er keinen Helm trug. Aber Jeremy soll uns heute und noch in vielen Jahren daran erinnern, dass es mehr gibt als den waghalsigsten Sprung. Jeder hat Verantwortung.
Der Sport ist gefährlich und er wird es immer bleiben. Das ist es ja auch, was die Leute sehen wollen. Aber Tote ganz sicher nicht. Daher: Liebe Veranstalter von FMX Shows, lasst genug Platz hinter der Landung, damit wir bremsen können. Sichert die Wände mit Matten, wenn Ihr schon mobile Landings haben wollt, dann bitte immer mit Airbags absichern etc.
Nur ein sicherer Sport ist ein schöner Sport: für Rider und Zuschauer. Man kann auch verrückt sein und trotzdem versuchen, dabei die Sicherkeit nicht völlig auszugrenzen. Wer das tut, ist ein Idiot.
Jeremy Lusk war kein Idiot. Er wurde durch seinen Unfall zum Helden. Zu einem tragischen Helden. Heute - ein Jahr danach - sind wir in Gedanken bei ihm.
Fotos by massivemoves.com







