Seat Kitesurf Trophy Finale 2010 - Rodwald wieder Deutscher Meister
Auf Fehmarn ging die Seat Kitesurf Trophy 2010 leider mit Regen und wenig Wind zuende. Trotzdem wurden die Deutschen Meister 2010 gekürt und Mario Rodwald konnte zum vierten Mal den Titel im Freestyle nach Rendsburg holen. Bei den Damen gewann Heike Wycisk, Race Sieger bei den Herren wurde Gunnar Biniasch, bei den Damen gewann Sabrina Lutz.

Kitesurf Trophy

Mario Rodwald gewinnt

Heike Wycisk siegt im Freesyle

Gunnar Biniasch Race Sieger
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Vom 13. bis 15. August ging am Südstrand von Fehmarn die Seat Kitesurf Trophy 2010 zuende. Bei schwierigen Windbedingungen und regnerischem Wetter kämpften knapp 80 der besten Kitesurfer aus ganz Deutschland in den Disziplinen Freestyle und Race um den Titel des Deutschen Meisters. Auf insgesamt drei Tourstopps (30.4.-2.5. Dahme; 13.-16.5. Büsum und 13.-15.8. Fehmarn) mussten die Sportler ihr Können unter Beweis stellen. Für den Titel Deutscher Meister zählt die Gesamtpunktzahl aus allen Wettkämpfen.
Der Rendsburger Mario Rodwald machte von Anfang an deutlich, dass er sich auch in diesem Jahr zum vierten Mal den Meistertitel in der Disziplin Freestyle holen will. Am Ende setzte er sich gegen Niklas Hundgeburth (25; Berlin) und Stefan Permien (23; Kiel) durch. Der Berliner hatte die Seat Kitesurf-Trophy vor fünf Jahren gewonnen und feierte jetzt mit seinem 2. Platz ein spektakuläres Comeback. Niklas Hundgeburth gab sich nach dem Finale ganz cool: „Ich hatte ja genug Zeit zum Trainieren“, sagte er. Mario Rodwald freute sich über seinen vierten Sieg in Folge: „Ich hatte zwar viel trainiert, aber es kann ja trotzdem eine Menge schief gehen. Nun hoffe ich auch bei der Europameisterschaft Punkten zu können.“
Bei den Damen setzte sich Heike Wycisk (37; aus Berlin) gegen Sabrina Lutz (22; Hamburg) durch und zeigte damit, dass Freestyle nicht nur eine Disziplin für die Jugend ist. Platz 3 sicherte sich Susanne Brill (22; St. Peter Ording).
Bei den Junioren gewann der 16-jährige Nils Wesch aus Langballig bei Flensburg vor Marian Hundt (18, Habach) und Florian Gruber (17, Garmisch-Partenkirchen), der in seiner Paradedisziplin Race absolute Überlegenheit demonstrierte. Mit deutlichem Vorsprung siegte er vor Darian Rubbel (18, Steenfeld) und Emmanuel Norman (18;Bedburg). Damit ist er bester Over-All Junior 2010.
Beim Race der Herren bewies sich einmal mehr, dass diese Disziplin vor allem etwas für Taktiker und Routiniers ist. Der 32-jährige Gunnar Biniasch (Bad Soden) ist der schnellste Kiter 2010. Er setzte sich gegen die "Veteranen" Armin Harich (41, Bad Grassau) und dem 51-jährigen Rendsburger Roy Rodwald - in Fachkreisen nur "Sporty Roy" genannt - durch.
Bei den Damen kam 2010 niemand an der Hamburgerin Sabrina Lutz (22) vorbei. Ihr dicht auf den Fersen sind aber Heike Wycisk (37 Berlin) auf Platz 2 und Stephanie Voss (34; Seesen) auf Platz drei.
Ein Highlight der Seat Kitesurf Trophy war sicher der Ritt auf dem Liquid Force Sofa. Am Freitag Abend hatten sich einige Leute das Liquid Force Sofa geschnappt und flitzten mit mehr als 70km/h hinterm Jet-Ski übers Wasser. Nach der Session kam die Idee, das Sofa am nächsten Tag auf den Strand zu stellen und die Leine einzubuddeln. Ein Interview mit zwei Ridern wurde vorgetäuscht und im passenden Moment raste der Jetski mit dem Sofa los…Die überraschten Gesichter der Rider waren legendär als sie durchs Wasser schossen und das Gelächter am Strand hörte nicht mehr auf…
Im nächsten Jahr feiert die Seat Kitesurf Trophy ihr 10-jähriges Jubiläum und schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf eine erfolgreiche Saison 2011. Man darf gespannt sein, welche Stopps im Programm sind und ob Mario Rodwald seinen Titel im Freestyle nochmals vertedigen kann.
Hier nochmal die Ergebnisse im Überblick:
Freestyle Herren:
1. Mario Rodwald (19; Rendsburg)
2. Niklas Hundgeburt (25; Berlin)
3. Stefan Permien (22; Hamburg)
Freestyle Damen:
1. Heike Wycisk (37; aus Berlin)
2. Sabrina Lutz (22; Hamburg)
3. Susanne Brill (22; St. Peter Ording)
Freestyle Junioren:
1. Nils Wesch (16; Langballig/Flensburg)
2. Marian Hundt (18, Habach)
3. Florian Gruber (17, Garmisch-Partenkirchen),
Race Junioren:
1. Florian Gruber
2. Darian Rubbel (18, Steenfeld)
3. Emmanuel Norman (18; Bedburg)
Race Frauen:
1. Sabrina Lutz (22)
2. Heike Wycisk (37 Berlin)
3. Stephanie Voss (34; Seesen)
Race Herren:
1. Gunnar Biniasch (32; Bad Soden)
2. Armin Harich (41, Bad Grassau)
3. Roy Rodwald (51, Rendsburg)













