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23.06.2009

Kitelandboarding – Kitesurfer beim Landgang

Von Nick Feldhusen. Kitelanboarding ist eine junge Sportart, die sich stets wachsender Beliebtheit erfreut. Wie beim Kitesurfen, wird die Kraft des Kites genutzt, um sich vorwärts zu bewegen. Als Board dient ein ATB (das sogenannte „Allterrainboard“ oder „Mountainboard“ (MTB). Dies ist ein überdimensionales Skateboard, welches mit großen geländegängigen Reifen für mehr Grip auf Sand und Rasenuntergrund.

Kitelandboarding

mit Nick Feldhusen

 

undefinedBilder Kitelandboarding

Damit man nicht so leicht vom Board rutscht, besitzt das Board Fußschlaufen.Das ATB wurde früher für Snowboarder entwickelt, um die schneelose Zeit zu überbrücken und mit dem Board downhill zu fahren. Bis einer auf die Idee kam, mit einem Kite über die Wiese zu jagen. Diese Art von Fortbewegung wurde in England schnell zu einer Funsportart. Dort sind auch heute noch die meisten Kitelandboarder zu sehen.

Stars im Landkiten, wie Lewis Wilby, pushen den Sport ständig und zeigen, dass man viele Tricks die man auf dem Wasser springt auch auf dem Land machen kann. Wie beim Kitesurfen haben sich auch zwei Gruppen auf dem Land gebildet. Die sogenannten „Cruiser“ die ganz relaxed hin und her fahren und ihre Runden drehen. Während die „Freestyler“  den Boden schon mal gerne verlassen und je nachdem wie groß der Kite ist, welcher Untergrund vorlieg und das Fahrkönnen des Fahrers ist, der Schwerkraft trotzen. Sprünge bis zu 5 Meter Höhe und 10 Meter Weite sind keine Seltenheit. Kitekandboarder sind mit bis zu 50 km/ h und mehr unterwegs, was das Tragen von Schutzausrüstung (Helm, Knie- und Ellenbogenprotektoren ) unbedingt notwendig werden lässt.

Es gibt einige Kiteschulen, die mittlerweile das Kitelandboarden anbieten. Natürlich gibt es auch eine Meisterschaft! Die „Kitelandboarding“ Stops gehen quer durch Deutschland.
Man sollt das Kitelandboarden auf keinen Fall unterschätzen und sich alleine an die ersten Versuche wagen! Ein Freund der Erfahrung mitbringt oder eine Schule sind gute Lernmöglichkeiten. Als Anfänger übt man anfangs das Umgehen mit kleineren Lenkmatten, welche so zwischen 3-5 Quadratmeter sein sollten. Aber auch ein kleiner Kite kann bei viel Wind eine große Kraft entwickeln. Gerade im Binnenland, wo das Kitelandboarden eine nette Abwechslung und eine gute Trainingseinheit  für Kitesurfer ist, kann der Wind schnell ab und zu nehmen. Daher sollte man sich von einem Shop oder erfahrenen Kitern Tipps zu den Kitegrößen und dem Material holen. Die ATBs gibt es bereits als günstige Anfängerboards genau wie die Kites. 

Kitelandboarden bringt auf gemähten Wiesen und Feldern oder auf harten Sandstränden wie z.B. auf Fanö/DK am meisten Spaß.

Besonderer Dank gilt meinen Sponsoren Liquid Force und Kitejunkie.com, die mich tatkräftig unterstützen! Vielen Dank!

Ich freue mich ein Teil der Crew zu sein, die diese Sportart PUSHT!
Keep on rocking

Nick

 

Kategorie: Kiteboarding

Von: +++ Nick Feldhusen +++